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Klezmer - das Werk nimmt Gestalt an

Unser Auftragswerk „Nigunim für Orchester“ nimmt allmählich Gestalt an. Seit dem letzten Arbeitstreffen zwischen Komponist Moritz Gagern und Dirigent Daniel Grossmann ist einiges passiert: Die ersten Noten fanden ihren Weg aufs Papier, auch die Besetzung unseres „Klezmorim“ steht fest - neben doppelt besetzten Streichern besteht das Orchester aus einer Flöte, zwei Klarinetten, einer Trompete, einer Posaune, einer Tuba, zwei Schlagzeugern und einem Akkordeon, insgesamt also aus 19 Musikern.

Moritz Gagern über Klezmer: "Was wir von dieser Musik heute in der Hand haben, abgesehen von den verschiedenen amerikanischen Neu-Interpretationen des 20. Jahrhunderts, ist so viel, als gäbe es von Beethoven nicht mehr als ein paar ausgeschriebene Melodien - wären da nicht einige wenige europäische Grammophonaufnahmen aus Bukarest, Warschau, Odessa oder Istanbul. Sie bilden für uns die Brücke in eine untergegangene Welt. Die Annäherung an diese wenig bekannte orchestrale Musik bleibt subjektiv und spekulativ. Musikalisch wirft Nigunim einen Blick zurück und von dort auf die Gegenwart."

Anhand dieser seltenen Grammophonaufnahmen aus den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und mithilfe von musikwissenschaftlichen Materialien spürt Moritz Gagern die Ursprünglichkeit des Klezmer auf und übersetzt sie für ein heutiges Orchester.

Welche Rolle das hier abgebildete Grammophon dabei spielen wird, das erfahrt ihr in den nächsten Wochen hier im Blog. Und wie das Ganze dann klingen wird, hört ihr am 23. Mai bei der Uraufführung von „Nigunim für Orchester“ in der Muffathalle München.

Bleibt dran!

#OJMKlezmer

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