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Ein Paradoxon, gelöst mit Musik: Iván Fischers Deutsch-Jiddische Kantate



Auf der einen Seite gibt es den Holocaust, auf der anderen war (und ist) in jüdischen Familien die Verehrung deutscher Kultur weit verbreitet – wie kann das sein? Diese Frage stellte sich der „kleine“ Iván Fischer. Der „große“ Iván Fischer, erfolgreicher Komponist und unter anderem Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin, komponierte 2006 Eine Deutsch-Jiddische Kantate, die als musikalische Essenz seiner jahrzehntelangen Überlegungen zu dieser paradoxen Frage verstanden werden kann.

Die komplette Hintergrundgeschichte zur Entstehung der Deutsch-Jiddischen Kantate, die am 6. Februar bei unserem Konzert "SCHIWA – Abschied und Trauer" auf dem Programm steht, schildert der Komponist eindrucksvoll in den ersten vier Minuten dieses Videos. Folgendes sei schon mal verraten: Es hat etwas mit dem Grab seines Onkels auf dem Budapester jüdischen Friedhof und mit Johann Wolfgang von Goethe zu tun.

Die restlichen Minuten des Videos zeigen eine Aufführung der Deutsch-Jiddischen Kantate, dirigiert von Iván Fischer selbst, den Sopran-Solopart singt seine Tochter Nora Fischer. Das OJM-Live-Erlebnis gibt es dann am 6. Februar im Hubert-Burda-Saal, wie gewohnt unter der Leitung von Daniel Grossmann, gesungen von der jungen polnischen Sopranistin Aleksandra Olczyk. 

Seid dabei – Karten gibt es  hier!

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